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"Lausitzer Rundschau" vom 14.12.02: Vetschauer Stadtverordnete beschlossen, 1. Grundschule zu schließenDie Entscheidung ist gefallen: Die 1. Grundschule Vetschau schließt, alle verbleibenden Kinder werden zu Beginn des neuen Schuljahres von der 2. Grundschule an der Pestalozzistraße aufgenommen. Mit der Entscheidung des Stadtparlaments steht auch der Schulleiter der künftigen Grundschule Vetschau fest: Hartmut Zwicker. Von Hannelore Kuschy Einstimmig schlossen sich die 19 Abgeordneten der Vetschauer Stadtverordnetenversammlung Donnerstagabend dem Vorschlag der Verwaltung an, die 1. Grundschule in der Heinestraße zum Schuljahresende 2002/03 aufzulösen. Bürgermeister Axel Müller (SPD) erklärte zuvor, dass dieser Vorschlag von den meisten Eltern und Lehrern angenommen worden sei. Günter Biwanno (SPD) erwähnte, dass beide Schulen gute Arbeit leisten, doch die wirtschaftliche Situation und sinkende Schülerzahlen das Parlament zwingen würden, eine Entscheidung zu fällen. Margit Neugebauer (PDS) stellte klar, dass niemand davon ausgehen könne, dass mit dem Haus auch die 1. Grundschule schließe. Die Fraktion stellte deshalb den Änderungsantrag, die 2 für 2. Grundschule durch 1 zu ersetzen. Das hieße, dass im Falle der Beschlussvorschlag der Verwaltung gekippt werde, eine zweite Variante zur Abstimmung stehen könne. Mit vier Ja- und 15 Gegenstimmen wurde der Antrag abgelehnt. Die PDS-Abgeordnete aber bat um die Protokollnotiz, dass die Klassen der 1. Grundschule geschlossen mit ihren Klassenlehrern in die 2. Schule wechseln sollten. Andreas Malik (Gemeindefraktion): "Die Entscheidung tut weh. Doch Eltern und Lehrer beider Schulen fanden bereits gute Ansätze für ein Schulkonzept. Das ist doch eine Chance. " Ähnlich sah es auch Christoph Schneider (CDU): "Es gibt hier keinen Verlierer, auch, wenn sich die ganze Sache ja wirklich so zuspitzt, dass ein Direktorenposten verlassen werden muss. Beide Schulen arbeiten gut. " Einstimmig gefasst wurde auch der Beschluss zur Bildung des Schulbezirkes für die Grundschule Vetschau. Der umfasst nun das gesamte Stadtgebiet, außer Ogrosen, und die Gemeinden Raddusch und Koßwig.
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